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- [12.12.2007] - Neue Aspekte der Integration: Islam und Frauen
- [07.-08.12.2007] - Tagung „Vielfalt und Toleranz in der Ausbildung
- [03.12.2007] - Seminar zu Diversity-Management in KMU in München
- [03.12.2007] - Vielfalt als Erfolgsfaktor für KMU
- [29.-30.11.2007] - Chancengleichheit als MehrWert
- [27.11.2007] - Neue Aspekte der Integration – Islam und Frauen
- [23.-24.11.2007] - 1. Bundesweiter Kongress "Fußballvereine stark machen"
- [22.11.2007] - Aktionstag für Vielfalt in Berlin-Lichtenberg
- [15.11.2007] - Kampagnenbotschafterin Bettina Eistel erhält den German Paralympic Media Award
- [06.11.2007] - In Trier ein Zeichen für Vielfalt gesetzt
- [23.-24.10.2007] - anders wahrnehmen - anders erleben
- [21.09.2007] - Einstellungen zur Homosexualität. Einladung zum Fachsymposium am 25. September in Berlin
- [23.08.2007] - Kapitän der Nationalmannschaft eröffnete Posterausstellung
- [23.08-02.09.2007] - Rollstuhl-Basketballer kämpfen um den Titel
- [01.07.2007] - Run for Diversity beim 4. Siegerländer AOK Firmenlauf
- [21.-22.06.2007] - anderswahrnehmen anderserleben andershandeln
- [23.06.2007] - Parade der Kulturen: Auf Frankfurts Straßen ist was los!
- [09.06.2007] - Respect Games
- [11.06.2007] - Tagung "Chancengleichheit im sächsischen Bildungssystem!?" in Dresden
- [08.-09.06.2007] - Regionalkonferenz Nord
- [19.06.2007] - Konferenz "Chancengleichheit! Im Beruf - In Europa" in Berlin
- [15.07.2007] - IBM-Run for Diversity
- [21.06.2007] - LSVD-Veranstaltungshinweis - Buchvorstellung und Lesung mit Edwin Cameron in Köln
- Veranstaltung am 09. Mai 2007: Sinti und Roma - Bürger/-innen unseres Landes
- Inter Dialog Fest am 3. November 2006
- Diversity Kongress "Gewinn durch Vielfalt"
- [16.11. 2006]- EMPOWERMENT TRAINING gegen Diskriminierung und Rassismus
- Maneo-Werkstatt I
- 18. LSVD-Verbandstag in Köln
- REHA CARE International
- Über Diskriminierung schreiben - Journalistenseminar
- Altersdiskriminierung - Alterspotenziale
- „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ auf dem Christopher Street Day
- Ausstellung
- SOLLEN SIE UNS DOCH SEHEN – Schwule & lesbische Paare fotografiert im Rahmen der Kampagne gegen Homophobie von Karolina Breguła vom 17.11. bis 21.12.2004
[12.12.2007] - Neue Aspekte der Integration: Islam und Frauen
Internationale Migration stellt sowohl die jeweilige Aufnahmegesellschaft als auch die MigrantInnen vor neue Herausforderungen.
Obwohl Integration als komplexes Zusammenspiel politischer, sozialer, ökonomischer und kultureller Komponenten verstanden werden sollte, findet häufig eine einseitige Ausrichtung der Debatte statt. In der aktuellen Diskussion um Integration in Deutschland wird vor allem der Fokus auf Religion, hauptsächlich den Islam, und die besondere Stellung der Frauen im Integrationsprozess gelegt. Nach wie vor ist die Debatte um Migration häufig
von Sicherheitserwägungen und Schreckensszenarios von "Parallelgesellschaften" muslimischer MigrantInnen geprägt. Gleichzeitig gibt es Signale der Dialogbereitschaft und das verstärkte Bemühen deutscher Politiker, vor allem mit muslimischen Gruppen und Verbänden in Kontakt zu treten.
Auch wurde noch nie so intensiv über die Lebenssituation von Migrantinnen diskutiert wie heute. Ihre Migrationsgründe, ihre Situation in Deutschland und ihre Perspektiven sind vielfältig. Dennoch dreht sich die öffentliche Diskussion über Migrantinnen häufig um Themen wie Unterdrückung, Zwang und Gewalt. Besonders Frauen aus dem islamischen Kulturkreis werden mit Schlagworten wie Zwangsverheiratung und „Ehrenmord“ assoziiert.
Ziel dieser Veranstaltung ist es zum einen, der Frage nachzugehen, warum die Themen Religion und weibliche Migration, obwohl eigentlich keine neuen Phänomene, derzeit so im Mittelpunkt der Integrationsdebatte stehen. Zudem sollen Chancen und Widersprüche dieser Herangehensweise analysiert werden. Dies soll beispielhaft an der besonderen Situation kurdischer MigrantInnen in Deutschland geschehen.
[07.-08.12.2007] - Tagung „Vielfalt und Toleranz in der Ausbildung
Das bundesweite „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ lädt zur Tagung "Vielfalt und Toleranz in der Ausbildung – Auszubildende und Ausbilder erarbeiten gemeinsam Bausteine interkulturellen Lernens" ein, die in Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund und dem Stahlkonzern ArcelorMittal am 7./8. Dezember 2007 in Dortmund stattfindet.
Teilnehmen können alle, die sich in Betrieben und Verwaltungen mit Ausbildungsinhalten beschäftigen sowie Auszubildende und Berufsschüler ab 16 Jahren. Nähere Informationen zum Programm und zum Ablauf können Sie dem Tagungs-Flyer entnehmen.
Die Gruppenstärke der Teilnehmer aus einzelnen Betrieben und Verwaltungen sollte in der Regel sechs Personen nicht überschreiten. Übernachtungs- und Verpflegungskosten werden von den Veranstaltern übernommen. Bei organisatorischen Fragen können Sie sich an die im Flyer angegebene Kontaktadresse wenden.
[03.12.2007] - Seminar zu Diversity-Management in KMU in München

KMU Seminar in München
Seminar zu Diversity-Management in KMU in München
Diversity-Management ist in vielen großen Unternehmen bereits seit den 1990er-Jahren ein Thema: Diese Form der Unternehmensführung zeigt, wie Unternehmen die Unterschiedlichkeit der Belegschaft am Arbeitsplatz für den Unternehmenserfolg nutzen können. Um auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) auf Diversity-Management aufmerksam zu machen, hat die nationale Arbeitsgruppe der Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ das Seminar „Erfolgsfaktor Vielfalt. Diversity-Management in KMU“ veranstaltet. Unternehmensvertreterinnen und Unternehmensvertreter kamen in der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in München zusammen, um sich mit Diversity-Management in KMU auseinanderzusetzen.
Dr. Barbara Weißbach, Geschäftsführerin des Instituts für sozialwissenschaftliche Technikforschung in Dortmund, erläuterte diversityorientierte Personalentwicklung für mittlere Unternehmen. Mit einem zweiteiligen Workshop machte anschließend Diversity-Trainer Andreas Hartwig den Nutzen von Vielfalt begreifbar. Von ihren Erfahrungen mit Diversity berichteten Matthias Kemmer und Mira Czutka: Sowohl die Fahrzeugrestauration Kemmer & Hein in Speyer als auch W.L. Gore in Putzbrunn setzen als kleines beziehungsweise mittelständisches Unternehmen auf Vielfalt in der Belegschaft. Während der gesamten Veranstaltung konnten sich die Teilnehmenden über Erfahrungen und Erfolge mit diversityorientierter Personalentwicklung austauschen.
Die nationale Arbeitsgruppe der Kampagne möchte mit dem Seminar deutlich machen, dass es sich nicht nur große Unternehmen und Konzerne leisten können, die Unterschiedlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unternehmerisch zu begreifen. An der nationalen Arbeitsgruppe beteiligen sich alle wichtigen Interessengruppen für Vielfalt und gegen Diskriminierung in der deutschen Arbeitswelt. Dies sind Vertreterinnen und Vertreter von Ministerien, Sozialpartnern und Nichtregierungsorganisationen. Sie stellt sicher, dass die entwickelten Maßnahmen in Gestaltung und Inhalt auf die nationalen Bedürfnisse abgestimmt sind. Als Teil des Aktionsprogramms gegen Diskriminierung wirbt die EU-Kommission mit der fünfjährigen europaweiten Informationskampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ noch bis Ende dieses Jahres für die Bekämpfung von Diskriminierung aufgrund von Rasse oder ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, des Alters oder der sexuellen Orientierung.
[03.12.2007] - Vielfalt als Erfolgsfaktor für KMU
Am 3. Dezember 2007 lädt die nationale Arbeitsgruppe der EU-Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ Entscheider aus kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zu einem Seminar über die Vorteile diversityorientierter Personalentwicklung ein. Diversity-Management ist ein Konzept der Unternehmensführung, das die Unterschiedlichkeit der Beschäftigten zum Unternehmenserfolg nutzt. Das Seminar ist kostenlos und findet von 15 bis 21 Uhr in der Münchner Regionalvertretung der Europäischen Kommission statt. Anmeldungen sind bis zum 23. November 2007 möglich.
Zu Beginn der Veranstaltung erläutert Dr. Barbara Weißbach, Expertin für diversityorientierte Personalentwicklung in mittleren Unternehmen und Geschäftsführerin des Instituts für sozialwissenschaftliche Technikforschung in Dortmund, die unternehmerischen Vorteile von Vielfalt am Arbeitsplatz und die Möglichkeiten der Umsetzung in der Praxis. Im Anschluss regt Andreas Hartwig, zertifizierter Diversity-Trainer und aktiv in Antidiskriminierung und Community-Building, mit Übungen dazu an, Vielfalt als unternehmerischen Vorteil wahrzunehmen. Dazu bindet er die Teilnehmenden in seinen
zweiteiligen Workshop ein. Während der gesamten Veranstaltung besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern über Erfahrungen und Erfolge mit diversityorientierter Personalentwicklung auszutauschen.
[29.-30.11.2007] - Chancengleichheit als MehrWert
Tagung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes führt vom 29. bis zum 30.11.2007 in Berlin eine Tagung unter dem Titel "Chancengleichheit als MehrWert"
durch. Im Programm wird die Tagung wie folgt angekündigt:
"Referentinnen und Referenten aus Politik und Forschung, sowie Expertinnen und Experten von Verbänden und Organisationen werden über gemeinsame Strategien gegen Diskriminierung, werteorientiertes Wirtschaften und die Schwierigkeiten beim Umsetzen der Vorschriften des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes in die Praxis diskutieren.
Mit der Tagung verbindet die Antidiskriminierungsstelle darüber hinaus das Ziel, die Vernetzung aller in der Antidiskriminierungsarbeit tätigen Akteurinnen und Akteure weiterzuentwickeln.
Das Programm der Tagung und die Anmeldekarte finden Sie hier:
http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/ADS/termine,did=103436.html
[27.11.2007] - Neue Aspekte der Integration – Islam und Frauen
Situation und Perspektiven am Beispiel der KurdInnen in Deutschland
Obwohl Integration als komplexes Zusammenspiel politischer, sozialer und kultureller Komponenten verstanden werden sollte, findet häufig eine einseitige Ausrichtung der Debatte statt. Hintergrund dieser Veranstaltung ist daher die aktuelle Diskussion um Integration in Deutschland, bei der jüngst vor allem der Fokus auf den Islam und die besondere Stellung der Frau im Integrationsprozess gelegt wird. Ziel dieser Veranstaltung ist es zum einen, der Frage nachzugehen, warum die Themen Islam und weibliche Migration, obwohl eigentlich keine neuen Phänomene, derzeit so im Mittelpunkt der Integrationsdebatte stehen. Zudem sollen Chancen und Widersprüche dieser Herangehensweise analysiert werden. Dies soll beispielhaft an der besonderen Situation kurdischer MigrantInnen in Deutschland geschehen.
[23.-24.11.2007] - 1. Bundesweiter Kongress "Fußballvereine stark machen"
Auf Grund der gegenwärtigen Aktualität und der allgemeinen Bedeutung des Themas „Gewalt im Sport/Fußball“ findet am 23./24. November der 1. Bundesweite Kongress in Halle (Saale) "Vereine stark machen: Was tun gegen Diskriminierung und Rassismus im Fußballverein?" statt.
Es werden noch (Jugend)Trainer/innen, Vorstandsmitglieder, Übungsleiter/innen, Sicherheitsbeauftragte und engagierte Ehrenamtliche aus Fußball-Amateurvereinen gesucht.
Kontakt:
Breschkai Ferhad
Bündnis für Demokratie und Toleranz
Stresemannstr.90
10963 Berlin
Tel :030 / 2363408-14
Fax:030 / 2363408-88
ferhad@bfdt.de
www.buendnis-toleranz.de
[22.11.2007] - Aktionstag für Vielfalt in Berlin-Lichtenberg
Am Donnerstag, dem 22.11.07 fand in der Lichtenberger Max-Taut-Schule ein Aktionstag für Vielfalt statt. Dieser wurde im Rahmen der Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung, Antisemitismus und Antiziganismus“ veranstaltet, die im August 2006 in Kooperation der Amadeu Antonio Stiftung des RAA Berlin und Essen und dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ins Leben gerufen wurde. Der Aktionstag unterstützte Initiativen im Weitlingkiez darin, Zivilcourage gegen Rechtsextremismus zu fördern.
Zwischen 11 und 14 Uhr konnten sich die Schülerinnen und Schüler an insgesamt dreizehn Workshops mit den Schwerpunkten Kampf gegen Rechtsextremismus, Diskriminierung, Antisemitismus, Antiziganismus und Projekte für Toleranz und demokratische Kultur beteiligen. Von 15 bis 18 Uhr gab es Freizeitangebote wie Rap-, Break- oder Streetdance-Workshops und Gelegenheit, sich in Graffiti, digitaler Musikproduktion, Skateboarding oder HipHop-DJing zu üben. Den musikalischen Schlusspunkt setzen ab 18 Uhr Bands aus verschiedenen Schulen und Jugendzentren sowie das BerlinBoomOrchestra und der Rapper D-Flame.
Die Initiative „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ unterstützte den Aktionstag für Vielfalt mit einem betreuten Informationsstand, an dem umfangreiche Materialien zur Verfügung gestellt wurden.
[15.11.2007] - Kampagnenbotschafterin Bettina Eistel erhält den German Paralympic Media Award
Am Donnerstag, den 15.11.2007 wurde die Moderatorin Bettina Eistel für die ZDF-Sendung „Menschen. Das Magazin.“ im Rahmen der „Nacht der Stars – Ein Festabend des Paralympischen Sports 2007“ mit dem German Paralympic Media Award ausgezeichnet. Als contergangeschädigte Dressurreiterin verfolgt sie selbst eine erfolgreiche sportliche Laufbahn und setzt sich seit Anfang des Jahres 2007 als Botschafterin für die Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ ein.
Der German Media Award wurde für hervorragende Berichterstattung zum Thema Menschen mit Behinderung bzw. Behindertensport von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) verliehen. Unter den prämierten Medien befinden sich außerdem die Rhein-Main Zeitung/ FAZ und der Rundfunk Berlin-Brandenburg.
Die Benefiz-Gala Nacht der Stars wurde auf Initiative des Förderkreises Behindertensport e. V. unter dem Vorsitz von Gerda Pleitgen in der Mercedes-Welt am Berliner Salzufer veranstaltet. Neben der Vergabe des German Paralympic Media Awards stellte die Auszeichnung „Otto Bock Sportler des Jahres“ einen weiteren Höhepunkt der Gala dar. Dieser Preis wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die seit 2006 Schirmherrin des Förderkreises Behindertensport ist, an die geehrten Athletinnen und Athleten vergeben. Als Paralympische Sportlerin des Jahres wurde Radsportlerin Natalie Simanowski ausgezeichnet. Weitere Preisträger sind Leichtathlet Mathias Mester und die Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Frauen. Die Ermittlung der Siegerinnen und Sieger erfolgte in einer Onlineabstimmung durch den Deutschen Behindertensportverband.
Auch die Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ hat die Nacht der Stars unterstützt und den Gästen an einem Informationsstand verschiedene Materialien zur Verfügung gestellt.
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Fotos: Nacht der Stars 2007 | ||||
[06.11.2007] - In Trier ein Zeichen für Vielfalt gesetzt
Am Dienstag, den 6. November 2007, haben die Trierer ein Zeichen für Vielfalt und Chancengleichheit gesetzt: Von 9 bis 16 Uhr informierten sich die Bürgerinnen und Bürger auf dem Viehmarktplatz darüber, wie die Richtlinien der EU jeden Einzelnen von ihnen vor Diskriminierung schützen – und wie nützlich es ist, andere zu akzeptieren, wie sie sind. Auf der Tour durch die Europäische Union war Trier der dritte deutsche Stopp des European Diversity Trucks in diesem Jahr.
In einer Gesprächsrunde auf der Truckbühne beantworteten Dr. Ilyas Pinar, Geschäftsführer des Multikulturellen Zentrums Trier, und der Hamburger Rechtsexperte Dr. Oliver Tolmein Fragen von Schulklassen rund um Diskriminierung. Der Trierer Oberbürgermeister Klaus Jensen stattete dem Truck während der Gespräche einen Besuch ab und rief in einem kurzen Interview auf der Bühne die Bürgerinnen und Bürger seiner Stadt auf, die Botschaft für Vielfalt anzunehmen.
Highlights des anschließenden Show- und Informationsprogramms waren die Autogrammstunde der Basketballer des TBB Trier sowie die Auftritte der Livebands „Mary Greenwood“ und der Schulband der Hauptschule Konz. Bei interaktiven Informationsangeboten im und am Truck testeten vor allem die Schülerinnen und Schüler ihre Sinne, gaben ihr persönliches Statement gegen Diskriminierung vor der Kamera ab und erfuhren, welchen Schwierigkeiten sich Behinderte im Alltag stellen müssen – simuliert am eigenen Körper. Beim Karaokewettbewerb gewannen sechs Schüler iPod MP3-Player und Konzertgutscheine. Durch das Programm führte SWR-Moderatorin Christina Heidt.
Auf dem Truck war auch der neueste Fernsehspot der Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ zu sehen. Im Rahmen der MTV Creative Competition in Kooperation mit dem Musiksender MTV fordert er europaweit Zuschauerinnen und Zuschauer auf, individuelle Beiträge wie Fotos, Videos und Collagen zum Thema Vielfalt und Gleichberechtigung einzureichen. Ziel ist es, das Bewusstsein für Gleichbehandlung und für den Kampf gegen Diskriminierung zu schärfen.
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Fotos: Truck Stop in Trier | ||||
[23.-24.10.2007] - anders wahrnehmen - anders erleben
Diversity Kompetenz ist in den letzten Jahren zum Schlagwort geworden. Sie gilt heute im Alltag und Beruf als Schlüsselqualifikation. Dabei impliziert Diversity Kompetenz oft die Annahme, dass das Wissen über menschliche Vielfalt, andere kulturelle Kontexte und Codes ausreicht, um sich den
Herausforderungen einer sich stetig verändernden und pluralistischeren Gesellschaft stellen zu können. Diversity Kompetenz meint jedoch viel
mehr. Sie setzt bei der Selbstreflexion jedes/r Einzelnen an. So lösen bestimmte Merkmale in unseren Köpfen sofort Bilder und Assoziationen aus. Menschen werden oft aufgrund ihrer (zugeschriebenen) ethnischen Herkunft, Hautfarbe, Sprache, sexuellen Identität, ihres Alters, Geschlechts,
einer Behinderung, ihrer Religion oder Weltanschauung mit Vorurteilen und im schlimmsten Fall mit diskriminierenden Verhaltensweisen konfrontiert.
Kein Mensch ist frei von Vorurteilen. Oft sind wir uns dessen nicht bewusst, denken und handeln allerdings im Alltag, im Privatleben und im Berufsleben nach diesen.
Ziel dieses Diversity-Trainings ist, den Teilnehmer/innen einen Raum für die
persönliche Auseinandersetzung mit Vorurteilen zu geben, um diese zu reflektieren bzw. bewusst mit diesen umzugehen und somit die eigene Diversity Kompetenz im alltäglichen Umgang zu stärken.
Im interaktiven Gruppenprozess werden mit Hilfe einer Vielzahl von Übungen aus dem „Eine Welt der Vielfalt- Programm“ verschiedene Inhalte rund um das Thema Vielfalt sowie Vorurteile und Diskriminierung thematisiert, reflektiert und erlebbar gemacht.
Veranstalter/innen:
Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin - ADNB des TBB
Landesszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin
Zeit:
Di. 23.10.2007 9 - 18 Uhr
Mi. 24.10.2007 9 - 18 Uhr
Ort:
Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin
An der Urania 4-10, 10787 Berlin
1. Etage/ Seminarraum R120
U-Bhf. Wittenbergplatz
Teilnahmegebühr: 6 Euro (kann vor Ort entrichtet werden)
[21.09.2007] - Einstellungen zur Homosexualität. Einladung zum Fachsymposium am 25. September in Berlin
Wer Rezepte zur nachhaltigen Aufklärung entwickeln will, muss wissen, welche Hintergründe und Erfahrungen die positiven oder negativen Einstellungen zu Homosexuellen beeinflussen. Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland e.V. (LSVD) hat deshalb in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eine Studie in Auftrag gegeben, die die zentralen Aspekte von Einstellungen zur Homosexualität skizzieren soll. Mit der Leitung der Studie wurde Prof. Dr. Bernd Simon vom Institut für Psychologie, Lehrstuhl für Sozialpsychologie und Evaluation der Universität Kiel betraut.
Welchen Einfluss haben Rollenbilder und religiöse Überzeugungen? Denken türkeistämmige Jugendliche anders über Lesben und Schwule als junge Menschen mit einem russischsprachigen Hintergrund oder eine herkunftsdeutsche Vergleichsgruppe? Lassen sich durch Kontakte und Begegnungen die Vorurteile reduzieren? Das Fachsymposium stellt die Ergebnisse der Studie von Prof. Dr. Bernd Simon der Öffentlichkeit vor. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Politik sind geladen, die Hintergründe, Resultate und möglichen Konsequenzen der Untersuchung zu diskutieren.
Ablauf:
14.00-16.30 Uhr: Fachgespräch und Kommentare zur Studie „Einstellungen zur Homosexualität“ mit:
Prof. Dr. Bernd Simon, Universität Kiel
Prof. Dr. Dr. Hans-Joachim Mengel, CSDSO, FU-Berlin Riem Spielhaus, Muslimische Akademie Dr. Michael Bochow, Wissenschaftszentrum Berlin Hans-Jürgen Pokall, Landesschulrat Berlin (angefragt)
16.30 Uhr: Homosexualität als Thema in Migrationsfamilien. Vorstellung des Handbuches für Multiplikatoren. Renate H. Rampf, LSVD
18.00-19.00 Uhr: Podiumsdiskussion: Was tun Verwaltung und Politik? Mit:
Ahmet Iyidirli, Vorsitzender der HDF, Föderation der Volksvereine türkischer Sozialdemokraten (SPD) Evrim Baba, MdA (Die Linke) Özcan Mutlu, MdA (Bündnis 90/Die Grünen) Markus Löning, MdB (FDP) Claus Nachtwey, Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung, Senatsverwaltung Berlin Detlef Mücke, AG Schwule Lehrer (GEW)
Zeit:
Dienstag 25. September 2007, ab 14.00 Uhr
Ort:
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales,
Oranienstraße 106, 10969 Berlin
[23.08.2007] - Kapitän der Nationalmannschaft eröffnete Posterausstellung
Lars Christink, der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft im Rollstuhlbasketball, eröffnete die Ausstellung „Breaking Stereotypes“ im Einkaufszentrum „FORUM Wetzlar“. Während der Europameisterschaft im Rollstuhlbasketball haben die Gäste vom 23. August bis 2. September 2007 Gelegenheit, die Ergebnisse des Posterwettbewerbs „Breaking Stereotypes“ zu betrachten.
Gemeinsam mit Andreas Joneck, dem Chef des EM-Organisationskomitees, und dem Leiter des FORUMs, Josef Schmelzer, durchschnitt der Nationalmannschaftskapitän symbolisch das rote Band vor der Presse. Im Vorfeld berichtete er von eigenen Erfahrungen mit Diskriminierung und machte deutlich, wie wichtig es ist, andere Menschen zu respektieren, wie sie sind.
Profibasketballer Lars Christink, der eigentlich Fußballer werden wollte, ist seit einem Autounfall 1990 querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl. Seit 2002 ist er Kapitän der deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft.
[23.08-02.09.2007] - Rollstuhl-Basketballer kämpfen um den Titel

Europameisterschaft 2007 in Wetzlar
Vom 23. August bis 2. September werden die XVIII. Rollstuhlbasketball-Europameisterschaften, die „Eurobasketball 2007“, in Wetzlar ausgetragen. In 60 Spielen kämpfen sechs Damen- und zwölf Herrenteams um den Europameistertitel. Im Mittelpunkt steht das Team Germany: mit den Damen als Titelverteidigerinnen und den Herren als Mitfavoriten.
Zu Gast in Deutschlands Rollstuhlbasketball-Hochburg
Wetzlar gilt als die Hauptstadt des Rollstuhlbasketballs in Deutschland. Nicht nur beim europäischen Champions Cup Finale 2005 kamen zahlreiche Besucher zu den Spielen - auch für die Eurobasketball 2007 rechnen die Veranstalter mit einem Zuschauerrekord mit Besuchern aus ganz Europa.
Schulprojekt
Mit Unterstützung der Aktion Mensch wurde im Rahmen der EM das bundesweite Schulprojekt „Check it out“ ins Leben gerufen: Ziel ist es, Unsicherheiten im alltäglichen Leben zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen abzubauen. Schülerinnen und Schüler sollen einen Einblick in die Lebensbedingungen Querschnittgelähmter und anderer Behinderter bekommen: Zum Beispiel bieten Übungsleiter und Nationalspieler ein Probetraining im Sportunterricht an. Außerdem erhalten alle Schulen in Hessen und aus den angrenzenden Ländern, die die Eurobasketball besuchen möchten, Freikarten.
Botschafter Konzept
Nach der Zusage der Schirmherrschaft durch Bundespräsident Dr. Horst Köhler entstand ein eigenes Botschafter-Konzept für die Eurobasketball: Ausgewählte Personen aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Sport werden für die Spiele Werbung machen und während der Eurobasketball 2007 auch live vor Ort sein. Zudem werden alle Botschafter der teilnehmenden Nationen in Wetzlar zu Gast sein: darunter auch eine Gastdelegation der Paralympics 2008 aus Peking mit dem chinesischen Botschafter in Deutschland.
[01.07.2007] - Run for Diversity beim 4. Siegerländer AOK Firmenlauf
Obwohl er noch eine recht junge Veranstaltung ist, zählt der mittlerweile 4. Siegerländer AOK Firmenlauf zu den größten Veranstaltungen seiner Art in Deutschland. Mit dem Startschuss um 19:32 Uhr setzte sich eine riesige Menschenschlange aus mehr als 6.300 Läuferinnen und Läufern in Bewegung, welche bei besten Wetterbedingungen eine Strecke von 5,5 km bewältigten. Die Sportler wurden im kompletten Streckenverlauf von einem begeisterten Publikum unterstützt und angespornt, und mehr als 200 Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.
Der Grundgedanke dieser Laufveranstaltung ist die Bereiche Arbeitswelt und Sport sinnvoll miteinander zu verbinden. Gerade bei Menschen, die beruflich gefordert sind, kommt der Ausgleich durch sportliche Bewegung häufig zu kurz. So findet seit 2004 der Siegerländer AOK Firmenlauf statt, um Begeisterung und Motivation für den Laufsport und die Verantwortung für die eigene Gesundheit zu vermitteln.
Auch das Team „Die SIEGERländer“ ist von Anfang an dabei und geht dieses Jahr zum dritten Mal mit den Trikots „run fo diversity“ an den Start. „Wir als Team wollen natürlich auch 2007 wieder ein Zeichen setzen: gegen Diskriminierung – für Gleichberechtigung “, so die Teamsprecherin Tanja Tujek. Analog zu den Teilnehmerzahlen des Firmenlaufs – von ehemals 2.200 Aktivisten in 2004 bis hin zur heutigen Anzahl von 6.300 – ist auch die Teamgröße der SIEGERländer angewachsen. Hier verbindet die Läuferinnen und Läufer unterschiedlichen Alters, Religionen und Nationalitäten nicht nur der Spaß am gemeinsam ausgeübten Sport, sondern auch das Bewusstsein mit der Unterstützung des Projektes „Stop Discrimination“ als gesellschaftliches Vorbild zu wirken. „Unsere persönliche Einstellung zum Thema Diskriminierung zeigen wir durch das Tragen der Trikots“ sagt Teamläufer Christian Kölzer. „Dies ist uns wichtiger als der werbewirksame Auftritt unseres Unternehmens, so verzichten wir auf die sonst üblichen Firmenshirts.“
Rückblickend hinterlässt der 4. Siegerländer AOK Firmenlauf bei allen Beteiligten – Läuferinnen, Läufern, Zuschauern und Organisatoren – ein positives Gefühl und so sind sich alle sicher: auch 2008 sind wir wieder mit dabei!
[21.-22.06.2007] - anderswahrnehmen anderserleben andershandeln
Aufbautraining zur Erweiterung der eigenen Diversity-Kompetenz
Aufbauend auf das Diversity-Training anders wahrnehmen - anders erleben, bei welchem insbesondere die Entwicklung und Einübung der eigenen Diversity Kompetenz im Mittelpunkt stand, liegt der Fokus dieses Aufbautrainings in der Vertiefung zum großen Themenbereich der Diskriminierung, bei der Bewusstmachung von diskriminierenden Strukturen, den Machtverhältnissen und deren Ausprägungen in unserer Gesellschaft.
Neben einer Einführung in das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) werden verschiedene Inhalte rund um das Thema Vielfalt, Diskriminierung und Chancengleichheit anhand von interaktiven Übungen thematisiert, reflektiert und erlebbar gemacht.
[23.06.2007] - Parade der Kulturen: Auf Frankfurts Straßen ist was los!

Programmhöhepunkte und Verlauf der 5. Parade der Kulturen am 23. Juni 2007 stehen fest.
Mit einem spannenden Programm lockt die 5. Parade der Kulturen – Frankfurts Demonstration für kulturelle Vielfalt - Menschen der gesamten Region in die Maimetropole, die für eine multikulturelle Gesellschaft eintreten. Viele tausend Bürgerinnen und Bürger und Mitglieder aus rund 100 Kulturvereinen engagieren sich und machen den 23. Juni zum Tag des Internationalen Frankfurt. „Wir treten ein für ein multikulturelles Frankfurt, für ein friedliches Zusammenleben und Zusammenwachsen der Kulturen unserer Stadt.“, erklärt Jan Lamprecht, Vorsitzender des Frankfurter Jugendring, die Intention der Veranstaltung,
Das Programm:
Ein Demonstrationszug, der Parade-Wettbewerb, der Markt der Kulturen, ein Kundgebungsprogramm mit prominenten Rednern sowie Musik- und Tanz-Acts und ein Kinderprogramm.
Mit dabei:
Kelechi Onyele (Star-Choreograph/Schirmherr),
Uwe Becker (Stadtkämmerer /Schirmherr),
Dr. Jean-Claude Diallo (Dezernent für Integration/Schirmherr),
D-Flame
und Daniel Cohn-Bendit.
Mehr Informationen in den offiziellen Pressemitteilungen:
Pressemitteilung als PDF herunterladen (34 KB), vom 6. März
Pressemitteilung als PDF herunterladen (43 KB), vom 24. April
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[09.06.2007] - Respect Games
Der LSVD Berlin-Brandenburg richtet am 9. Juni im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark die 2. Respect Gaymes aus. Dabei stehen sich Mannschaften aus Migrantenverbänden, Sportvereinen, Schulen, Jugendzentren und der schwul-lesbischen Szene in den Sportarten Fußball, Streetball und Kampfsport gegenüber. Durch den gemeinschaftlichen Sport sollen Vorurteile und Berührungsängste abgebaut werden. Neben den Sportwettkämpfen gibt es ein ganztägiges Bühnenprogramm und Workshops für Boxen, Theater, Graffiti, Hip Hop und Streetdance. Beim „V.I.P.-Fußballturnier“ setzen sich
Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Kultur sowie die Schirmherren Fußball-Nationalspielerin Navina Omilade und Boxer Oktay Urkal aktiv gegen Diskriminierung ein. Den Startschuss gibt Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit um 9.30 Uhr.
[11.06.2007] - Tagung "Chancengleichheit im sächsischen Bildungssystem!?" in Dresden
Am 11. Juni findet von 14 bis 19 Uhr im Deutschen Hygiene-Museum Dresden die Tagung „CHANCENGLEICHHEIT im sächsischen Bildungssystem!? Das Menschenrecht auf Bildung – Bestandsaufnahme und Ausblick im Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle“ statt. Neben Vorträgen zur Chancengleichheit im Bildungssystem führen Workshops weiter in die einzelnen Bildungsbereiche ein.
[08.-09.06.2007] - Regionalkonferenz Nord
Am 8. und 9. Juni veranstaltet die Fachhochschule Kiel die „Regionalkonferenz Nord - Chancengleichheit und Antidiskriminierung“. Sie ist Teil der deutschen Aktivitäten zum Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle 2007 und soll über Ausmaß und Hintergründe von Diskriminierung, das Recht auf Gleichbehandlung sowie Nichtdiskriminierung informieren. Darüber hinaus soll sie deutlich machen, wie eine „Kultur der Vielfalt“ gelingen kann. Beginn ist um 9 Uhr.
[19.06.2007] - Konferenz "Chancengleichheit! Im Beruf - In Europa" in Berlin
Am 19. Juni 2007 veranstaltet der Völklinger Kreis e.V. in Berlin eine Konferenz mit dem Thema „Chancengleichheit! Im Beruf - in Europa“. 2007 ist das „Europäische Jahr der Chancengleichheit“– die Bundesrepublik hat bis Juni die EU Ratspräsidentschaft inne. Ein aktueller Anlass für den Völklinger Kreis als Berufsverband schwuler Führungskräfte, sich dem Thema Chancengleichheit für Schwule – und Lesben – vor allem im Berufsleben, aber auch als Chance im Markt zu widmen. Frau Brigitte Zypries, Bundesministerin der Justiz, zugleich amtierende Präsidentin des EU Ministerrats, wird zu Beginn eine Grundsatzrede halten.
Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter http://www.vk-online.org/chancengleichheit.html
[15.07.2007] - IBM-Run for Diversity
IBM-Run for Diversity am 15. Juli in Böblingen.
Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.e-running.de
[21.06.2007] - LSVD-Veranstaltungshinweis - Buchvorstellung und Lesung mit Edwin Cameron in Köln
Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,
der LSVD lädt Euch/Sie herzlich ein zur Vorstellung des Buches "Tod in Afrika. Mein Leben gegen Aids" von Edwin Cameron.
Edwin Cameron, geboren 1953 in Südafrika, begann seine Karriere als Anwalt für Menschenrechte im Kampf gegen die Apartheid. In Nelson Mandelas Südafrika stieg er schnell in hohe Richterämter auf und wirkte beim Aufbau der neuen Institutionen mit. Heute ist er Richter am obersten Berufungsgericht Südafrikas und einer der führenden schwulen Aids-Aktivisten Afrikas.
Edwin Cameron berichtet über seinen persönlichen Kampf gegen Aids und seinen Kampf für das Überleben Afrikas, macht deutlich, warum Aids gerade Afrika so erbarmungslos heimsucht, welche Rolle die Politik und vor allem die Pharma-Industrie spielen, und er zeigt auf, welche Wege aus der Krise führen können.
Elfi Scho-Antwerpes (Bürgermeisterin und Vorstand der Aidshilfe Köln) stellt Autor und Buch vor
Moderation: Dr. Rupert Neudeck
Wann: Donnerstag, 21. Juni 2007, 19.00 Uhr
Wo: Großer Saal im Gemeindeamt Antoniterkirche, Antoniterstr. 14, 50667 Köln Eintritt frei!
Stimmen zu Autor und Buch:
Nelson Mandela: "Einer der neuen Heroen Südafrikas"
Nadine Gordimer: "Wenn Wahrheit Schönheit ist, dann ist dieses brillante und unnachgiebig hoffnungsvolle Buch schön. Es ist ein Text, nach dem wir leben können, wenn wir nach der Möglichkeit eines besseren Lebens für alle streben . in einer Welt, die weithin von Aids bedroht ist."
Wir hoffen auf Ihr/Euer zahlreiches Erscheinben!
Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) Bundesgeschäftsstelle Pipinstr. 7
50667 Köln
Postfach 103414
50474 Köln
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F. (0221) 925961-11
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Veranstaltung am 09. Mai 2007: Sinti und Roma - Bürger/-innen unseres Landes
Ziele dieser Veranstaltung sind die Ausgrenzungsmechanismen, von denen Sinti und Roma betroffen sind, ins öffentliche Interesse zu rücken und breitenwirksame Handlungsmöglichkeiten vorzustellen und zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen, wie den alltäglichen Diskriminierungen entgegengetreten und die Bildungschancen von jungen Sinti und Roma in Berlin verbessert werden können.
Programm und Anmeldeformular pdf (81 KB)
Veranstalter/-innen:
Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBB
Bashe Rroma e.V./ Roma Elternverein Berlin
Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin
Inter Dialog Fest am 3. November 2006
Sehr geehrte Damen und Herren, anbei übermitteln wir Ihnen die Einladung zum Inter Dialog Fest 2006, das am 03. November 2006 in der Weißen Rose, Martin-Luther-Straße 77 (am Wartburgplatz), 10825 Berlin-Schöneberg stattfindet. Einzelheiten zum Programm entnehmen Sie bitte der angehängten Datei. Bitte leiten Sie diese Einladung auch an andere interessierte Personen weiter. Vielen Dank und viele Grüße Werner Winter ARiC Berlin e.V. Antirassistisch-Interkulturelles Informationszentrum, Chausseestr. 29, D-10115 Berlin Tel.: 0049 (30) 308 799-24 Fax: 0049 (30) 308 799-12 www.aric.de Einladung als PDF zum Herunterladen
Diversity Kongress "Gewinn durch Vielfalt"
Unter dem Motto: „Gewinn durch Vielfalt – Menschen machen den Unterschied“, veranstalten der Völklinger Kreis und die Wirtschaftsweiber am 07.12.2006 einen eintägigen Diversity Kongress im Post Tower in Bonn, der Einblicke in die neueste Diversity Forschung gibt.
[16.11. 2006]- EMPOWERMENT TRAINING gegen Diskriminierung und Rassismus
Strategien gegen Rassismus und Diskriminierung für Frauen of Colour, Frauen mit Migrationshintergrund und Schwarze Frauen
Ein Training in 2 Modulen: 16.11. - 18.11.2006 (Modul 1)
07.12. - 09.12.2006 (Modul 2) Veranstalter: Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBB, Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin und NachbarschaftsEtage Fabrik Osloer Straße
Modul 1: 16.11. - 18.11.2006 Veranstaltungsort: Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin An der Urania 4-10 1. Etage/ Seminarraum R120 10787 Berlin (Schöneberg) Beginn jeweils 09.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr
Modul 2: 07.12. - 09.12.2006 Veranstaltungsort: Stadtteilzentrum Fabrik Osloer Strasse e.V. NachbarschaftsEtage Osloer Straße 12 Aufgang A, 1. Etage 13359 Berlin (Wedding) Beginn jeweils 09.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr
Die Anmeldung: Anmeldung per Post, Fax oder E-Mail: Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin –ADNB c/o Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg Tempelhofer Ufer 21, 10963 Berlin
Tel.: 030/ 61 30 53 28 * Fax: 030/ 61 30 43 10 *
E-Mail: adnb@tbb-berlin.de
Ansprechpartnerin: Nuran Yiðit Verbindliche Anmeldung für beide Module „Empowerment gegen Diskriminierung und Rassismus“:
Name, Vorname:
Anschrift, Ort:
Telefon/ E-Mail:
Herkunft/ Migrationshintergrund:
Alter:
Beruf/Tätigkeit/Organisation: Anmeldeschluss: 8. November 2006
Ich möchte in den Verteiler der Veranstalter aufgenommen werden: JA / NEIN
Das Training
Rassismus und Diskriminierung sind alltägliche Bestandteile und „Normalität“ im Leben von Menschen mit Migrationshintergrund und People of Colour in Deutschland. Zusammen mit dem Merkmal Geschlecht (Frau) und ggf. zusätzlich Religion, ergeben sich nicht selten verstärkende Ohnmachtserfahrungen. Spezielle Angebote in der Antirassismusarbeit nur für Frauen, die sowohl ihre Rassismus- als auch andere Diskriminierungserfahrungen berücksichtigen, werden kaum angeboten. Daher richtet sich dieses Empowerment-Training ausschließlich an Frauen of Colour, Frauen mit Migrationshintergrund und Schwarze Frauen, die in Deutschland aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer ethnischen und religiösen Zugehörigkeit, ihres Namens und ihrer Sprache mit Rassismus und Diskriminierung konfrontiert werden. Empowerment bedeutet die Stärkung der eigenen Person. Dieses Empowerment Training soll Frauen dazu befähigen, sich gegen Rassismus und Diskriminierung optimal zur Wehr zu setzen. Ziel dieser Fortbildung ist es daher, in einem „geschützten“ Raum den erlebten und erfahrenen Rassismus und die verschiedenen Formen von Diskriminierung, von denen besonders Frauen betroffen sind, zur Sprache zu bringen, bereits vorhandene individuelle Strategien und Wissen gegen Rassismus und Diskriminierung im Gruppenprozess auszutauschen, sich bewusst zu machen, zu reflektieren und zu erweitern. Empowerment wird somit im Sinne von Selbstbestimmung und Selbstbemächtigung erfahrbar. Das Programm
Die Fortbildung besteht aus 2 Modulen, die aufein-ander aufbauen. Daher ist die Teilnahme an beiden Modulen verbindlich.
Modul 1
16.11. bis 19.11.2006
Annährung zum Thema
Was ist Rassismus und Diskriminierung?
Was bedeutet Rassismus für mich als Frau in meiner Biographie?
Wo und wie erlebe ich Rassismus und Diskriminierung als Frau?
Wie erleben andere Rassismus und Diskriminierung?
Kann ich selbst rassistisch sein? Prozesse und Formen der Verinnerlichung von Rassismus.
Modul 2
07.12. bis 09.12.2006
Strategien und Handlungsmöglichkeiten
Wie gehe ich mit Rassismus und Diskriminierung um? Welche Strategien habe ich entwickelt?
Wie möchte ich mit Rassismus und Diskriminierung umgehen?
Welche Rahmenbedingungen brauche ich?
Die Methode
Projektinitiative HAKRA Dieses Empowerment-Training wird von der Projektinitiative HAKRA aus Berlin durchgeführt. HAKRA ist eine „Projektinitiative gegen Rassismus aus der Minderheitenperspektive“, die sich im Januar 2005 gegründet hat. Dieses spezielle Empowerment-Trainingskonzept wurde bereits 2001 in der Projektinitiative Sankofa entwickelt und bis Ende 2004 erprobt und durchgeführt (u.a. Jagdschloss Glienicke, Akarsu, MigrantInneninitiative Hamburg, Bildungswerk der Heinrich Böll Stiftung). Für das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBB wurden Empowerment-Trainings bereits im Herbst 2003 in türkisch und im Sommer 2004 und 2005 in deutsch mit großem Erfolg angeboten. Aufgrund der positiven Resonanz und der großen Nachfrage bietet das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBB gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin und der NachbarschaftsEtage Fabrik Osloer Straße 2006 dieses Empowerment-Training, nun speziell für Frauen an.
Kontakt zu HAKRA: hakra@hotmail.de Trainerinnen:
Nuran Yiðit (Diplom-Pädagogin; Projektmitarbeiterin des ADNB des TBB; HAKRA-Empowerment-Trainerin) Güler Arapi (stud. Diplom-Pädagogin; Projektleiterin von GirlsAct - Antirassismusprojekt des Mädchentreffs Bielefeld e.V.)
Maneo-Werkstatt I
Homophobie und schwulenfeindliche Gewalt im öffentlichen Raum: Eine Herausforderung für die demokratische Entwicklung in Europa?
07.05.2006, Rathaus Schöneberg
Kurz vor dem Internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai 2006 ludt das Anti-Gewalt-Projekt Maneo nach Berlin ein, um im Rahmen einer Fachtagung den europaweiten Kampf gegen Homophobie zu verstärken.
Die rund 60 Teilnehmer der Tagung diskutierten in Workshops und Referaten über schwulenfeindliche Gewalt in Europa. Als Rednerin dabei war Kampagnenbotschafterin Claudia Roth.
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Den Abschluss der Tagung bildete ein Pressegespräch - moderiert von Jan Feddersen, Autor und Journalist bei die tageszeitung, Berlin. Hier wurden Ergebnisse, Vorhaben und gemeinsame Ideen mit Vertretern von MANEO, SOS-Homophobie (Frankreich) und Fundacja Rownosci (Polen) diskutiert.
18. LSVD-Verbandstag in Köln
Gastrede der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries
Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) führt an diesem Wochenende (24./25. März 2006) in Köln seinen jährlichen Verbandstag durch. Im Mittelpunkt der Beratungen stehen die Gefahr einer Ausgrenzung von Lesben und Schwulen bei dem geplanten Antidiskriminierungsgesetz sowie der weitere Ausbau des Lebenspartnerschaftsrechts. Mit Spannung erwartet der LSVD die Gastrede der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.
Samstag, 11.30 Uhr: Bundesjustizministerin Brigitte Zypries spricht zur
Lesben- und Schwulenpolitik der Bundesregierung.
Bürgerzentrum Deutz, Tempelstraße 41-43 in Köln-Deutz.
Weitere Themen des Bundesverbandstages sind die Herausforderungen von Migration und Integration, aktuelle Forderungen zum Themenkomplex HIV/AIDS, Probleme beim Asylrecht für verfolgte Homosexuelle sowie die Situation von jungen Lesben und Schwulen.
Tagungsort:
Bürgerzentrum Deutz, Tempelstraße 41-43 in Köln-Deutz.
Nähere Informationen, die aktuellen Unterlagen sowie die Beschlussvorlagen finden sich unter http://typo3.lsvd.de/591.0.html.
REHA CARE International

18. - 20.10.2006 von 10 bis 18 Uhr, 21.10.2006 von 10 bis 17 Uhr
Düsseldorfer Messegelände
Die jährliche Messe REHACARE International findet im Oktober auf dem Düsseldorfer Messegelände statt.
Informationsmaterialien und Teilnahmebedingungen sind verfügbar unter www.rehacare.de.
Über Diskriminierung schreiben - Journalistenseminar
Das Journalistenseminar “Das Antidiskriminierungsgesetz kommt – wie können Journalisten mit diesem Thema umgehen?“, veranstaltet von der Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsstab der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, der Deutschen Journalisten- und Journalistinnenunion (DJU) fand am 10. Februar 2006 in Berlin statt.
18 Journalisten von verschiedenen Zeitungen und Magazinen und Pressesprecher verschiedener Organisationen informierten sich über die kommende deutsche Antidiskriminierungsgesetzgebung und darüber, wie mit diesem Thema in der täglichen journalistischen Arbeit umgegangen werden kann.
Experten boten der Diskussion verschiedene Perspektiven und Herangehensweisen. Der ehemalige Inlandschef der „taz“, Eberhard Seidel, und Manfred Protze, Vorsitzender des Beschwerdeausschusses des Deutschen Presserats, analysierten die Frage, wie Journalisten momentan mit dem Thema Diskriminierung umgehen. Eine der wichtigsten Feststellungen war, dass das Thema nicht oft von Journalisten aufgegriffen wird. Als Erklärung hierzu wurde vorgeschlagen, dass dies am Fehlen eines deutschen Antidiskriminierungsgesetzes liegen könnte und daran, dass Journalisten keinen Zugang zu interessanten Diskriminierungsfällen haben, die sie in den Medien aufarbeiten könnten.
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Altersdiskriminierung - Alterspotenziale - Wie sieht der Alltag aus?
Die Tagung "Altersdiskriminierung - Alterspotenziale - Wie sieht der Alltag aus?", die am 12. Dezember im Maternushaus in Köln stattfindet, wird vom Kuratorium Deutsche Altershilfe, der Landesseniorenvertretung NRW und dem Landespräventionsrat NRW in Zusammenarbeit mit der Katholischen Polizeiseelsorge in NRW durchgeführt. Gefördert wird die Veranstaltung vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
Vorrangiges Ziel dieser Tagung ist es, das Thema "Altersdiskriminierung" konkreter darzustellen und für ältere Menschen sowie Verantwortliche in Politik und Seniorenarbeit "greifbarer" zu machen. Dabei soll herausgearbeitet werden, in welchen Bereichen des Alltags ältere Menschen von Altersdiskriminierung betroffen sind und wie weitreichend dies für sie sein kann. Ergänzend dazu wird ein Positionspapier zur Altersdiskriminierung aus Sicht älterer Menschen erarbeitet. Dies ist bislang noch nicht geschehen.
Nähere Informationen finden Sie auch in unserem Eventkalender.
European Youth in Action for Diversity and Tolerance
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Europäische Kommission veranstalten gemeinsam eine Jugendkonferenz mit dem Titel "European Youth in Action for Diversity and Tolerance" vom 6.-9. November in Berlin/Deutschland. Diese Konferenz ist die Nachfolgeveranstaltung der Konferenz "Jugend für Demokratie und Toleranz", die im November 2001 in Berlin stattgefunden hat.
Ziel der Konferenz ist es, zu reflektieren welche Fortschritte im Bereich junge Menschen und ihre Aktivitäten im Kampf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Europa gemacht wurden und den Austausch sowie die Netzwerkbildung junger Menschen zu fördern, die in diesem Bereich engagiert sind.
Die Teilnehmenden der Konferenz werden aus den Programmländern des Jugendprogramms kommen (25 EU-Mitgliedstaaten, EFTA-Staaten sowie Bulgarien, Rumänien und Türkei) sowie aus Mitgliedsländern des Europarats. Jedes Teilnehmerland kann 4 Teilnehmende entsenden.
„Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ auf dem Christopher Street Day
Berlin, 25.06.2005
Trotz durchwachsenen Wetters war der diesjährige Christopher Street Day am 25. Juni 2005 ein voller Erfolg. Über 400.000 Besucher bewunderten am 25. Juni 2005 in Berlin den im gelb-blauen Kampagnendesign gestalteten Führungswagen des Demonstrationszuges. Auf dem Wagen führten Prominente aus Politik und Unterhaltung die sechs Kilometer lange Parade an.
Passend zum diesjährigen CSD-Motto „Unser Europa gestalten wir!“ thematisierten die EU-Parlamentarierinnen Dagmar Roth-Behrendt und Lissy Gröner auf einer Pressekonferenz am 17. Juni bzw. auf der Abschlusskundgebung des CSD die Antidiskriminierungspolitik der Europäischen Kommission. „Wir müssen ein starkes öffentliches Bewusstsein für die Vorteile schaffen, die Vielfalt für unser tägliches Leben bringt – und das grenzüberschreitend in ganz Europa“, so Dagmar Roth-Behrendt.
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Ausstellung
Bilderwelten – Weltbilder: Auseinandersetzungen mit Islamophobie
Vernissage: Mittwoch, 22. Juni 2005, 19.30 Uhr
Finissage: Freitag, 22. Juli 2005, 19.30 Uhr
Haus der Demokratie und Menschenrechte • Robert-Havemann-Saal
Greifswalder Straße 4 • 10405 Berlin
Allerorts finden heute diffuse Diskussionen über das Ende der Multikulturalität, Parallelgesellschaften und den gefährlichen Import fundamentalistischen Gedankenguts durch muslimische Einwanderer statt. Und die Politik reagiert umgehend: Verschärfte Modalitäten zur Abschiebung, das Kopftuchverbot und eine „Islamistendatei“ sind nur einige der eilends getroffenen Maßnahmen. Angesichts dieser – selten wertneutral und reflektiert geführten – Debatte rund um das Thema Islam in Deutschland und der zunehmenden Diskriminierung von Muslimen halten wir es für notwendig, einen Raum zu schaffen, um vorschnelle Urteile zu hinterfragen, die Diskussion auf einem sachlichen Niveau zu führen und individuelle Vorurteile in einem größeren Kontext zu betrachten. Die Ausstellung „Bilderwelten – Weltbilder“ beschäftigt sich daher mit dem Thema Islamophobie.
Sie wird weniger Informationen oder Aufklärung über ‚den’ Islam bzw. ‚die’ Muslime in den Vordergrund stellen, sondern möchte stattdessen einen Beitrag dazu leisten, Kategorien in den Köpfen aufzubrechen, eigene Denk- und Wahrnehmungsmuster zu hinterfragen und die Eingebundenheit dieser in gesellschaftliche Diskurse zu beleuchten. In den Blick genommen wird u. a. die Entstehung der Islamophobie, ihre historische Entwicklung sowie die soziale Vermittlung und Konstruktion eines bestimmten Islambildes durch die Medien. Daneben kommen Vertreter/innen von Organisationen in Interviews zu Wort. Die Ausstellung beleuchtet zudem die zugrunde liegenden Mechanismen der Wahrnehmung und möchte eine Auseinandersetzung mit den eigenen Bildern anregen. Unser Ziel ist es, eine konstruktive Debatte auf sachlichem Niveau anzustoßen und Anknüpfungspunkte für eine vertiefte Auseinandersetzung zu bieten.
Die Ausstellung richtet sich zunächst an die breite Öffentlichkeit interessierter Menschen. Sie möchte das Thema in einer für alle verständlichen Art und Weise angehen und möglichst viele Anknüpfungspunkte für verschiedenste Gruppen von Besucher/innen bieten. Die Ausstellung ist Teil des Projekts „Theater für Frieden und Gerechtigkeit – gegen Antisemitismus und Islamophobie!“ bei Olle Burg e.V. und wurde von einer freien Gruppe von Pädagog/innen, Student/innen und Schüler/innen konzipiert und umgesetzt. Sie wird teilfinanziert aus dem Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus des Berliner Senats, dem Aktionsfond Quatiersmanagement Moabit West und der Stiftung Mitarbeit. Kooperationspartner und Unterstützer/innen: Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin ADNB des TBB, Anne-Frank-Zentrum Berlin, Projekt Spurensuche FEZ Berlin, Berliner Arbeitskreis für politische Bildung e.V. aus: Zeitschrift Zenith - Zeitschrift für den Orient, 1/2005
SOLLEN SIE UNS DOCH SEHEN – Schwule & lesbische Paare fotografiert im Rahmen der Kampagne gegen Homophobie von Karolina Breguła vom 17.11. bis 21.12.2004
Homosexuelle in Polen ist das Thema einer Ausstellung im Rahmen der Aktion „Kampagne gegen Homophobie” in Polen. Die polizeilichen Ausschreitungen beim CSD in Warschau zeigen die Notwendigkeit dieser Aktion. Die Plakate der Fotografin Karolina Bregula sind nun wieder auf Tour durch Deutschland und machen auch in Berlin und Brandenburg Station.
Informationen zu weiteren Veranstaltungen finden Sie in unserem Eventkalender.




















